Die Uedesheim Chiefs haben dem Spitzenreiter der Bundesliga-Süd die erste Niederlage beigebracht. Im „ChiefsGarden“ gewann die Elesen-Truppe mit 6:5 (2:2/1:1/3:2) gegen den TSV Schwabmünchen.
Die Gäste waren nur mit acht Feldspielern angereist, Elesen hatte bis auf einen Mann doppelt so viele Spieler zur Verfügung. Dementsprechend war auch die Ausrichtung beider Mannschaften. Die Chiefs spielten munter nach vorne, Schwabmünchen war nur auf Konter aus. Zu Beginn des Spiels waren die Chiefs jedoch noch gar nicht so munter, bereits nach drei Sekunden musste Keeper Marc Baumgarth zum ersten Mal eingreifen, nach 23 Sekunden stand es 0:1. Linke war der frühe Torschütze.
Vor der Minuskulisse von nur gut 60 Zuschauern fanden die Chiefs schnell zurück ins Spiel und drehten die Partie durch einen Doppelschlag. Marcel Mörsch (4. Minute) und Benjamin Meschke (5.) brachten das Heimteam erstmals in Führung. Max Rejhon hatte kurz darauf das 3:1 auf dem Schläger, scheiterte aber am starken Keller im Tor der Gäste. Es folgte der Ausgleich. Niemand griff Hägele so richtig an, und von der Mittellinie traf er humorlos zum 2:2 (9.).
In der Folge hatten die Chiefs mehrere gute Möglichkeiten, trafen aber maximal den Pfosten, wie Mörsch in der 17. Minute. Im Gegenzug bewahrte Baumgarth seine Jungs mit einer starken Parade vor dem erneuten Rückstand. Mit der Pausensirene hatte Pascal Patten das leere Tor vor sich, verzog aber knapp.
Im zweiten Drittel verflachte die Partie fast vollständig. Die Chiefs taten sich schwer, gegen die dichtgestaffelte Defensive der Mammuts Chancen zu kreieren. Zudem musste man auf die brandgefährlichen Konter der Bayern aufpassen. Christoph Clemens vergab die beste Chance der Hausherren (24.), aber hinten hielt Baumgarth gegen Hägele und Linke weiter seinen Kasten sauber (27.).
In der 34. Minute waren die Chiefs dann zu weit aufgerückt, aber der Uedesheimer Keeper war auch von drei Angreifern nicht zu bezwingen. Im direkten Gegenzug liefen drei Chiefs auf das Schwabmünchener Tor zu, aber auch Keller war zur Stelle und es blieb beim 2:2. Das änderte sich in der 37. Minute, als ein verdeckter Schuss von Geiss im Uedesheimer Winkel einschlug. Zum Glück traf Komor noch vor der Pause zum erneuten Ausgleich (3:3 / 40.). Mit einem Schwabmünchener Pfostenknaller endete das 2. Drittel.
Komor war auch nach der Pause gleich wieder hellwach und hämmerte die Kugel zum 5:4 in die Maschen (41.). Die Chiefs waren nur drückend überlegen, aber weiterhin zu schwach im Abschluss. Und anfällig für Konter. Baumgarth musste erneut alles geben, um in der 44. Minute die Führung zu retten. Jannik Woidtke bewies in der 49. Minute seinen Torriecher und netzte zum umjubelten 5:3 ein. Die Vorentscheidung? Nein, denn jetzt fingen sich die Chiefs die ersten Strafminuten der Partie ein. Collard, Nimako und Clemens wanderten nacheinander auf die Sünderbank.
Die Unterzahl funktionierte lange sehr gut, jeder Uedesheimer war gedanklich schnell und es wurde sich in jeden Schuss geworfen. Das ganze ging gut bis Linke in der 56. Minute doch noch traf (5:4) und seiner Mannschaft noch mal Hoffnung machte. Unmittelbar danach vertändelten die Chiefs eine sicher geglaubte Kugel vor dem eigenen Tor und Hägele ließ sich nicht zweimal bitten, den Ausgleich zu erzielen (5:5 / 57.).
Mit einem Punkt waren die Chiefs allerdings nicht zufrieden und schalteten noch mal den Vorwärtsgang ein. Die Mammuts waren nun hinten wieder stark vertreten und verhinderten erstmal klare Uedesheimer Torchancen. 80 Sekunden vor dem Ende hatten die Gäste die Chiefs aus der Reserve gelockt, die Kugel abgefangen und spielten einen schulmäßigen Konter. Geiss hatte das leere Tor bereits vor sich, aber Baumgarth schmiss sich noch mal in den Weg und machte die entscheidende Parade in diesem Spiel. Denn im Gegenzug tanzte Mörsch die Defensive plus Keeper aus und schoss den 6:5 Siegtreffer (60.).
Die verbleibende Zeit drängten die Gäste mit aller Gewalt auf den erneuten Ausgleich, das Spiel stand erneut auf der Kippe. Gleich zwei Mal verfehlten die Chiefs das leere Tor der Mammuts. Dann kam endlich die erlösende Sirene und die Chiefs durften jubeln.
Am Ende war es ein knapper, aber verdienter Sieg der Chiefs, die über die gesamte Spielzeit mehr investiert haben als die Mammuts. „Wir waren zwei Drittel klar überlegen“, so Coach Gerry Elesen. „Machen wir mehr aus unseren Chancen, wird’s am Ende gar nicht mehr knapp. Unsere Unterzahl hat uns den Arsch gerettet.“ Neben Matchwinner Mörsch hatte der Niederländer auch ein Sonderlob für Paddy Komor über: „Der spielt dieses Jahr zwei Klassen besser als letzte Saison und ist ganz wichtig für uns.“
Wichtig ist für die Chiefs auch das Spiel am Sonntag, wenn man bei den Düsseldorf Rams antritt (16 Uhr). Elesen: „Da müssen wir nachlegen, dann war es ein gutes Wochenende!“
Die Gäste waren nur mit acht Feldspielern angereist, Elesen hatte bis auf einen Mann doppelt so viele Spieler zur Verfügung. Dementsprechend war auch die Ausrichtung beider Mannschaften. Die Chiefs spielten munter nach vorne, Schwabmünchen war nur auf Konter aus. Zu Beginn des Spiels waren die Chiefs jedoch noch gar nicht so munter, bereits nach drei Sekunden musste Keeper Marc Baumgarth zum ersten Mal eingreifen, nach 23 Sekunden stand es 0:1. Linke war der frühe Torschütze.
Vor der Minuskulisse von nur gut 60 Zuschauern fanden die Chiefs schnell zurück ins Spiel und drehten die Partie durch einen Doppelschlag. Marcel Mörsch (4. Minute) und Benjamin Meschke (5.) brachten das Heimteam erstmals in Führung. Max Rejhon hatte kurz darauf das 3:1 auf dem Schläger, scheiterte aber am starken Keller im Tor der Gäste. Es folgte der Ausgleich. Niemand griff Hägele so richtig an, und von der Mittellinie traf er humorlos zum 2:2 (9.).
In der Folge hatten die Chiefs mehrere gute Möglichkeiten, trafen aber maximal den Pfosten, wie Mörsch in der 17. Minute. Im Gegenzug bewahrte Baumgarth seine Jungs mit einer starken Parade vor dem erneuten Rückstand. Mit der Pausensirene hatte Pascal Patten das leere Tor vor sich, verzog aber knapp.
Im zweiten Drittel verflachte die Partie fast vollständig. Die Chiefs taten sich schwer, gegen die dichtgestaffelte Defensive der Mammuts Chancen zu kreieren. Zudem musste man auf die brandgefährlichen Konter der Bayern aufpassen. Christoph Clemens vergab die beste Chance der Hausherren (24.), aber hinten hielt Baumgarth gegen Hägele und Linke weiter seinen Kasten sauber (27.).
In der 34. Minute waren die Chiefs dann zu weit aufgerückt, aber der Uedesheimer Keeper war auch von drei Angreifern nicht zu bezwingen. Im direkten Gegenzug liefen drei Chiefs auf das Schwabmünchener Tor zu, aber auch Keller war zur Stelle und es blieb beim 2:2. Das änderte sich in der 37. Minute, als ein verdeckter Schuss von Geiss im Uedesheimer Winkel einschlug. Zum Glück traf Komor noch vor der Pause zum erneuten Ausgleich (3:3 / 40.). Mit einem Schwabmünchener Pfostenknaller endete das 2. Drittel.
Komor war auch nach der Pause gleich wieder hellwach und hämmerte die Kugel zum 5:4 in die Maschen (41.). Die Chiefs waren nur drückend überlegen, aber weiterhin zu schwach im Abschluss. Und anfällig für Konter. Baumgarth musste erneut alles geben, um in der 44. Minute die Führung zu retten. Jannik Woidtke bewies in der 49. Minute seinen Torriecher und netzte zum umjubelten 5:3 ein. Die Vorentscheidung? Nein, denn jetzt fingen sich die Chiefs die ersten Strafminuten der Partie ein. Collard, Nimako und Clemens wanderten nacheinander auf die Sünderbank.
Die Unterzahl funktionierte lange sehr gut, jeder Uedesheimer war gedanklich schnell und es wurde sich in jeden Schuss geworfen. Das ganze ging gut bis Linke in der 56. Minute doch noch traf (5:4) und seiner Mannschaft noch mal Hoffnung machte. Unmittelbar danach vertändelten die Chiefs eine sicher geglaubte Kugel vor dem eigenen Tor und Hägele ließ sich nicht zweimal bitten, den Ausgleich zu erzielen (5:5 / 57.).
Mit einem Punkt waren die Chiefs allerdings nicht zufrieden und schalteten noch mal den Vorwärtsgang ein. Die Mammuts waren nun hinten wieder stark vertreten und verhinderten erstmal klare Uedesheimer Torchancen. 80 Sekunden vor dem Ende hatten die Gäste die Chiefs aus der Reserve gelockt, die Kugel abgefangen und spielten einen schulmäßigen Konter. Geiss hatte das leere Tor bereits vor sich, aber Baumgarth schmiss sich noch mal in den Weg und machte die entscheidende Parade in diesem Spiel. Denn im Gegenzug tanzte Mörsch die Defensive plus Keeper aus und schoss den 6:5 Siegtreffer (60.).
Die verbleibende Zeit drängten die Gäste mit aller Gewalt auf den erneuten Ausgleich, das Spiel stand erneut auf der Kippe. Gleich zwei Mal verfehlten die Chiefs das leere Tor der Mammuts. Dann kam endlich die erlösende Sirene und die Chiefs durften jubeln.
Am Ende war es ein knapper, aber verdienter Sieg der Chiefs, die über die gesamte Spielzeit mehr investiert haben als die Mammuts. „Wir waren zwei Drittel klar überlegen“, so Coach Gerry Elesen. „Machen wir mehr aus unseren Chancen, wird’s am Ende gar nicht mehr knapp. Unsere Unterzahl hat uns den Arsch gerettet.“ Neben Matchwinner Mörsch hatte der Niederländer auch ein Sonderlob für Paddy Komor über: „Der spielt dieses Jahr zwei Klassen besser als letzte Saison und ist ganz wichtig für uns.“
Wichtig ist für die Chiefs auch das Spiel am Sonntag, wenn man bei den Düsseldorf Rams antritt (16 Uhr). Elesen: „Da müssen wir nachlegen, dann war es ein gutes Wochenende!“

