Wahrscheinlich haben einige Fans der Chiefs dieser Tage überrascht auf die aktuelle Tabelle der 1. Skaterhockey Bundesliga Süd geschaut. Dort werden die Uedesheimer als Tabellenletzer mit nur 4 Punkten geführt. Basis dieser Platzierung ist eine 0:10 Spielwertung und gleichzeitig ein Abzug von zwei Punkten wegen "Nichtantreten am 25.07.2009 in Spaichingen".
Die Offiziellen der Chiefs sind nicht nur überrascht über die Wertung, sondern auch nicht einverstanden mit dessen Begründung seitens der ISHD. "Uns wird hiermit in gewissem Maße eine Art Manipulation unterstellt, die zu keinem Zeitpunkt stattgefunden hat," so Team-Manager Peter Lehmann. "Den Schuh ziehe ich mir auch persönlich an. Uns wird grundsätzlich misstraut. Wir haben uns zu jedem Zeitpunkt korrekt verhalten und nur unser gutes Recht im Sinne der WKO genutzt. Da frage ich mich natürlich ob die Gerechtigkeit nicht auf der Strecke bleibt."
Bereits im Vorfeld der Partie war klar, dass einige Spieler die Reise nach Spaichingen aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht hätten antreten können. Deswegen hatte Teamleiter Hans Ringl versucht, eine Verlegung der Partie mit dem Heimverein abzustimmen. Leider kam es zu keinem Kontakt mit den Badgers, zugesagte Rückrufe blieben stets aus. Bis wenige Tage vor dem Spiel hatten die Chiefs also den Stand, mit nur zwei Reihen zu fahren und dennoch zu versuchen, die Punkte zu holen.
Leider und völlig ohne eigenes Verschulden spitze sich die Situation in der Woche vor dem Spiel beinahe dramatisch zu, mit dem negativen Höhepunkt der Einlieferung von Kapitän Marcel Mörsch ins Krankenhaus. Andere Spieler hatte es zwar weniger hart getroffen, aber ein Einsatz am Wochenende war aus medizinischer Sicht nicht vertretbar. Unter dem Strich waren am Spieltag fünf Spieler einsatzbereit, darunter zwei Torhüter und zwei zu diesem Zeitpunkt rotgesperrte Spieler. Deswegen nutzten die Chiefs nach Rücksprache mit dem zuständigen Staffelleiter ihr Recht und stellten laut §17 der WKO fristgerecht und im Nachgang belegt mit allen Unterlagen den Antrag auf "Höhere Gewalt".
Über den Hinweis, man hätte ja Spieler aus der 2. Mannschaft zum Auffüllen des Teams dazunehmen können, kann Manager Peter Lehmann nur schmunzeln: "Das wird laut WKO nicht verlangt und wir hätten in der Kürze der Zeit auch urlaubsbedingt nicht genug Spieler aktivieren können. Aber viel wichtiger ist die Frage, wo der sportliche Wert liegt, wenn wir mit 90% Spielern aus der Landesliga antreten. Das kann ja nicht Sinn der Sache sein." Lehmann weiter: "Und wenn dann Offizielle der ISHD unserem Teamleiter in einem Telefonat am 29. Juli den Hinweis geben, besser gleich die Strafe zu zahlen weil der Antrag keine Chance hat durchzukommen, dann frage ich mich wirklich wie viel Sinn unsere ganze Arbeit hier überhaupt noch hat."
Die Verantwortlichen der Chiefs werden sich nun kurzfristig mit einem Rechtsanwalt und dem Vorstand des Hauptvereins SV Uedesheim zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen. Bis zum 19. August bleibt Zeit gegen die Wertung Einspruch einzulegen. Und da sich die Chiefs nach eigener Ansicht zu 100 % korrekt verhalten haben, die Argumente des Verbandes jedoch teilweise mehr als fadenscheinig sind, werden die Chiefs alle rechtlichen Mittel prüfen, um doch noch auf dem Spielfeld um Punkte kämpfen zu dürfen.
Die Offiziellen der Chiefs sind nicht nur überrascht über die Wertung, sondern auch nicht einverstanden mit dessen Begründung seitens der ISHD. "Uns wird hiermit in gewissem Maße eine Art Manipulation unterstellt, die zu keinem Zeitpunkt stattgefunden hat," so Team-Manager Peter Lehmann. "Den Schuh ziehe ich mir auch persönlich an. Uns wird grundsätzlich misstraut. Wir haben uns zu jedem Zeitpunkt korrekt verhalten und nur unser gutes Recht im Sinne der WKO genutzt. Da frage ich mich natürlich ob die Gerechtigkeit nicht auf der Strecke bleibt."
Bereits im Vorfeld der Partie war klar, dass einige Spieler die Reise nach Spaichingen aufgrund beruflicher Verpflichtungen nicht hätten antreten können. Deswegen hatte Teamleiter Hans Ringl versucht, eine Verlegung der Partie mit dem Heimverein abzustimmen. Leider kam es zu keinem Kontakt mit den Badgers, zugesagte Rückrufe blieben stets aus. Bis wenige Tage vor dem Spiel hatten die Chiefs also den Stand, mit nur zwei Reihen zu fahren und dennoch zu versuchen, die Punkte zu holen.
Leider und völlig ohne eigenes Verschulden spitze sich die Situation in der Woche vor dem Spiel beinahe dramatisch zu, mit dem negativen Höhepunkt der Einlieferung von Kapitän Marcel Mörsch ins Krankenhaus. Andere Spieler hatte es zwar weniger hart getroffen, aber ein Einsatz am Wochenende war aus medizinischer Sicht nicht vertretbar. Unter dem Strich waren am Spieltag fünf Spieler einsatzbereit, darunter zwei Torhüter und zwei zu diesem Zeitpunkt rotgesperrte Spieler. Deswegen nutzten die Chiefs nach Rücksprache mit dem zuständigen Staffelleiter ihr Recht und stellten laut §17 der WKO fristgerecht und im Nachgang belegt mit allen Unterlagen den Antrag auf "Höhere Gewalt".
Über den Hinweis, man hätte ja Spieler aus der 2. Mannschaft zum Auffüllen des Teams dazunehmen können, kann Manager Peter Lehmann nur schmunzeln: "Das wird laut WKO nicht verlangt und wir hätten in der Kürze der Zeit auch urlaubsbedingt nicht genug Spieler aktivieren können. Aber viel wichtiger ist die Frage, wo der sportliche Wert liegt, wenn wir mit 90% Spielern aus der Landesliga antreten. Das kann ja nicht Sinn der Sache sein." Lehmann weiter: "Und wenn dann Offizielle der ISHD unserem Teamleiter in einem Telefonat am 29. Juli den Hinweis geben, besser gleich die Strafe zu zahlen weil der Antrag keine Chance hat durchzukommen, dann frage ich mich wirklich wie viel Sinn unsere ganze Arbeit hier überhaupt noch hat."
Die Verantwortlichen der Chiefs werden sich nun kurzfristig mit einem Rechtsanwalt und dem Vorstand des Hauptvereins SV Uedesheim zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen. Bis zum 19. August bleibt Zeit gegen die Wertung Einspruch einzulegen. Und da sich die Chiefs nach eigener Ansicht zu 100 % korrekt verhalten haben, die Argumente des Verbandes jedoch teilweise mehr als fadenscheinig sind, werden die Chiefs alle rechtlichen Mittel prüfen, um doch noch auf dem Spielfeld um Punkte kämpfen zu dürfen.


