Der Sieg im Pokal hat den Chiefs wie schon in der letzten Runde auch am Donnerstag keinen Schwung für die Liga gegeben: Frustriert und mit hängenden Köpfen schlich das Team von Coach Gerry Elesen nach der 6:12 (1:3 / 3:3 / 2:6) Niederlage bei den Düsseldorf Rams vom Feld und hat nun auch nach sieben Spielen nur einen Sieg auf dem Konto.
Dabei fing die Partie aus Uedesheimer Sicht gut an. Druckvoll und mit viel Zug zum Tor schnürte man die Rams in den ersten Minuten ein. Mehrfach konnten sich die Hausherren nur mit Befreiungsschlägen retten. Die Chiefs hingegen spielten sich einige gute Chancen heraus, versäumten aber stets, selbst aus aussichtsreichster Position einzunetzen.
Dabei fing die Partie aus Uedesheimer Sicht gut an. Druckvoll und mit viel Zug zum Tor schnürte man die Rams in den ersten Minuten ein. Mehrfach konnten sich die Hausherren nur mit Befreiungsschlägen retten. Die Chiefs hingegen spielten sich einige gute Chancen heraus, versäumten aber stets, selbst aus aussichtsreichster Position einzunetzen.
Nach nur wenigen Wechseln verletzte sich Benni Aumann am Oberschenkel und konnte nicht mehr weitermachen. Bei der sowieso schon angespannten Personallage mussten die Chiefs danach mit nur noch 2 ½ Reihen weiterspielen. Beim Spiel 3 gegen 3 nutzen die Rams dann den sich bietenden Raum und gingen durch Mazur in Führung (0:1 / 9. Minute). Ex-Chief Heiko Schmidt konnte danach seinen eigenen Nachschuss zum 2:0 verwerten (11.) und stellte damit den Spielverlauf bis dahin völlig auf den Kopf.
Eine eigene Unterzahl nutze Chiefs-Kapitän Marcel Mörsch dann, um sein Team mit einem feinen Sololauf erstmals auf dem Spielbericht zu verewigen. Gekonnt fing Mörsch einen Querpass ab und ließ sich auf dem Weg zum 1:2 von niemandem mehr aufhalten (17.). Es folgte eine weitere Druckphase der Chiefs. Leider vergaß man dabei die Defensive, besonders den völlig freien Diekelmann vor dem eigenen Tor sah niemand. So konnte er einen Befreiungsschlag seiner Kollegen gemütlich zum 1:3 verwerten (20.).
Mit viel Wut im Bauch kamen die Chiefs zum zweiten Drittel aus der Kabine, und der Erfolg stellte sich schnell ein. Weniger als eine Minute brauchten Benjamin Meschke (2:3 / 21.) und Pascal Patten (3:3 / 22.), um die Partie zu egalisieren. In der Folge ging es hin und her, beide Teams hatten Chancen zur erneuten Führung, aber Felix Tauer im Tor der Rams und Marc Baumgarth im Kasten der Chiefs konnten teilweise spektakulär den nächsten Treffer verhindern.
Erst eine Überzahl brachte die Hausherren auf die Siegerstrasse. Bonin hatte freie Schussbahn und traf zum 3:4 (28.). Keine Minute später sorgte Schmidt mit dem 3:5 für die Vorentscheidung (29.). Zwar konnte Pawel Michalowski die Chiefs noch mal auf 4:5 heranbringen (30.) aber das Defensivverhalten der Uedesheimer war in dieser Partie einfach zu schlecht. So ließ man sich von den Rams im zweiten Drittel noch einmal überrumpeln (4:6 / Surges / 33.) und auch zu Beginn des Schlussabschnitts sah die Uedesheimer Hintermannschaft teilweise aus wie eine Schülermannschaft.
Jetzt gelang den Rams in Person von Scheu der Doppelschlag zu Drittelbeginn (4:7, 4:8 / 41., 42.) und danach stellten die Chiefs ihre Bemühungen fast komplett ein. Einige Spieler nahmen die Niederlage nun kampflos hin und wehrten sich nur noch alibihaft gegen ihre Gegner. So zogen die Rams bis zur 58. Minute spielend auf 4:12 davon, und wenn sie während einer 5-Minuten Strafe für die Chiefs nicht zu viel für die Galerie gespielt hätten, wäre der Rückstand wahrscheinlich noch höher gewesen. Die Treffer von Patten (5:12 / 58.) und Mörsch (6:12 / 59.) waren nur noch Ergebniskosmetik.
Neu-Coach Gerry Elesen rang nach dem Spiel nach Worten. „Die ersten beiden Drittel haben wir sehr gut gespielt, uns ans System gehalten und den Kampf angenommen. Leider machen wir die Tore nicht. Und dann bekommen wir so einfache Gegentore.“ Den Knackpunkt sah Gelesen im Doppelschlag zu Beginn des letzten Drittels: „Danach haben einige abgeschaltet. Das geht natürlich gar nicht. Wir hatten viele Fans dabei, alleine die haben schon verdient das wir bis zum Ende kämpfen.“
„Wir haben jetzt einen Dämpfer bekommen“, so Gelesen, „wichtig ist, dass wir aufstehen und weiter an uns arbeiten. Hängen lassen bringt in unserer Situation gar nichts. Wir werden Step-by-Step weiter arbeiten und uns verbessern. Samstag in Augsburg haben wir die nächste Chance auf Punkte, und die wollen wir nutzen.“
Dazu wäre allerdings eine deutliche Leistungssteigerung nötig, denn Augsburg ist sicherlich keine Laufkundschaft in der Bundesliga Südstaffel und konnte in diesem Jahr schon das Spiel im „ChiefsGarden“ mit 9:5 für sich entscheiden. Die Chiefs werden bis auf Benni Aumann mit gleichem Personal wie am Donnerstag nach Augsburg reisen. Spielbeginn am 13.06. ist um 19 Uhr.
Eine eigene Unterzahl nutze Chiefs-Kapitän Marcel Mörsch dann, um sein Team mit einem feinen Sololauf erstmals auf dem Spielbericht zu verewigen. Gekonnt fing Mörsch einen Querpass ab und ließ sich auf dem Weg zum 1:2 von niemandem mehr aufhalten (17.). Es folgte eine weitere Druckphase der Chiefs. Leider vergaß man dabei die Defensive, besonders den völlig freien Diekelmann vor dem eigenen Tor sah niemand. So konnte er einen Befreiungsschlag seiner Kollegen gemütlich zum 1:3 verwerten (20.).
Mit viel Wut im Bauch kamen die Chiefs zum zweiten Drittel aus der Kabine, und der Erfolg stellte sich schnell ein. Weniger als eine Minute brauchten Benjamin Meschke (2:3 / 21.) und Pascal Patten (3:3 / 22.), um die Partie zu egalisieren. In der Folge ging es hin und her, beide Teams hatten Chancen zur erneuten Führung, aber Felix Tauer im Tor der Rams und Marc Baumgarth im Kasten der Chiefs konnten teilweise spektakulär den nächsten Treffer verhindern.
Erst eine Überzahl brachte die Hausherren auf die Siegerstrasse. Bonin hatte freie Schussbahn und traf zum 3:4 (28.). Keine Minute später sorgte Schmidt mit dem 3:5 für die Vorentscheidung (29.). Zwar konnte Pawel Michalowski die Chiefs noch mal auf 4:5 heranbringen (30.) aber das Defensivverhalten der Uedesheimer war in dieser Partie einfach zu schlecht. So ließ man sich von den Rams im zweiten Drittel noch einmal überrumpeln (4:6 / Surges / 33.) und auch zu Beginn des Schlussabschnitts sah die Uedesheimer Hintermannschaft teilweise aus wie eine Schülermannschaft.
Jetzt gelang den Rams in Person von Scheu der Doppelschlag zu Drittelbeginn (4:7, 4:8 / 41., 42.) und danach stellten die Chiefs ihre Bemühungen fast komplett ein. Einige Spieler nahmen die Niederlage nun kampflos hin und wehrten sich nur noch alibihaft gegen ihre Gegner. So zogen die Rams bis zur 58. Minute spielend auf 4:12 davon, und wenn sie während einer 5-Minuten Strafe für die Chiefs nicht zu viel für die Galerie gespielt hätten, wäre der Rückstand wahrscheinlich noch höher gewesen. Die Treffer von Patten (5:12 / 58.) und Mörsch (6:12 / 59.) waren nur noch Ergebniskosmetik.
Neu-Coach Gerry Elesen rang nach dem Spiel nach Worten. „Die ersten beiden Drittel haben wir sehr gut gespielt, uns ans System gehalten und den Kampf angenommen. Leider machen wir die Tore nicht. Und dann bekommen wir so einfache Gegentore.“ Den Knackpunkt sah Gelesen im Doppelschlag zu Beginn des letzten Drittels: „Danach haben einige abgeschaltet. Das geht natürlich gar nicht. Wir hatten viele Fans dabei, alleine die haben schon verdient das wir bis zum Ende kämpfen.“
„Wir haben jetzt einen Dämpfer bekommen“, so Gelesen, „wichtig ist, dass wir aufstehen und weiter an uns arbeiten. Hängen lassen bringt in unserer Situation gar nichts. Wir werden Step-by-Step weiter arbeiten und uns verbessern. Samstag in Augsburg haben wir die nächste Chance auf Punkte, und die wollen wir nutzen.“
Dazu wäre allerdings eine deutliche Leistungssteigerung nötig, denn Augsburg ist sicherlich keine Laufkundschaft in der Bundesliga Südstaffel und konnte in diesem Jahr schon das Spiel im „ChiefsGarden“ mit 9:5 für sich entscheiden. Die Chiefs werden bis auf Benni Aumann mit gleichem Personal wie am Donnerstag nach Augsburg reisen. Spielbeginn am 13.06. ist um 19 Uhr.

