Das erste Play-Off Spiel im Kampf um den Einzug ins Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft im Skaterhockey haben die Uedesheim Chiefs mit 4:7 (0:1 / 2:4 / 1:2) bei den Highlandern in Lüdenscheid verloren.
Ohne die verletzten Marcel Mörsch und Heiko Schmidt sowie erwartungsgemäß ohne die auf dem Eis aktiven Malte Bergstermann und Marc Höveler traten die Chiefs in Lüdenscheid an. Pascal Patten und Benjamin Meschke gaben ihr Debut für die Chiefs, bei denen Olli Derigs im Tor stand. Die Hausherren konnten in Bestbesetzung auflaufen.
Bereits nach wenigen Sekunden verloren die Chiefs einen weiteren Akteur: Bastian Remer fiel unglücklich auf den Arm und konnte nicht weitermachen. Das auf die Verletzung folgende Bully im Mittelkreis konnten die Chiefs zwar gewinnen, aber keiner der Verteidiger konnte die Kugel in der Rückwärtsbewegung kontrollieren. Lang spritzte dazwischen und brachte die Hausherren nach nur 61 Sekunden in Führung (0:1 / 2. Minute).
Doch die Chiefs spielten ruhig weiter, gewöhnten sich mehr und mehr an die schwierigen Verhältnisse in der Halle, wo quasi jeder Schuss neben das Tor durch die schnelle Bande einen Konter einleitete. Man erarbeitete sich einige Chancen, war vor dem Tor aber noch nicht präzise genug. Lüdenscheids Keeper Doual bot den Chiefs fast nach jedem Schuss die Chance zum Rebound, aber auch hier konnte man zunächst nicht von profitieren.
Ganz schwach war zudem das Überzahlspiel der Chiefs: Zwei solcher Möglichkeiten hatte man in den ersten 20 Minuten, aber wenn das Bully verloren ging oder man die Kugel verloren hatte, schafften es die ballsicheren Gastgeber immer, die Uhr gut herunter zu spielen. Im Spiel vier gegen vier konnte sich das Team von Coach Peter Schrills Vorteile erarbeiten, ließ jedoch die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor vermissen. So stand es nach 20 Minuten etwas unglücklich 0:1.
Im zweiten Abschnitt erwischten die Chiefs einen Start nach Maß: Ein Doppelschlag innerhalb von 65 Sekunden ließ die vielen mitgereisten Uedesheimer Fans jubeln: Sebastian Muhs (1:1 / 21.) und Sebastian Klerings (2:1 / 22.) sorgten für ein dem Spielverlauf gerecht werdendes Ergebnis. Unerklärlicher Weise stellten die Uedesheimer danach das Hockeyspielen ein und ließen einen Gegner, den man grade angeknockt hatte, wieder zurück ins Spiel kommen.
Nicht förderlich waren zu diesem Zeitpunkt auch die fünf Strafzeiten, die man sich in den nächsten acht Minuten einfing. Binnen dieser Zeit konnten die nun clever kombinierenden Highlander die Verteidigung der Chiefs in der großen Halle gut ausspielen und vier Treffer markieren. In dieser Phase verhinderte ein starker Olli Derigs auch noch weitere Einschläge in seinem Kasten. In der 39. Minute musste dann ein Highlander auf die Strafbank und Muhs nutze dies noch mal zum Anschluss (3:5).
In den letzten 20 Minuten plätscherte die Partie dann vor sich hin, ohne dass die Chiefs noch mal ein großes Aufbäumen zeigten. Zu viele Spieler fanden an diesem Tag nicht zu ihrer Normalform und die, die den Kampf annahmen, waren einfach platt weil sie weite Wege gegangen waren. Linke traf zum 3:6 (44.), Muhs verkürzte ein letztes Mal (4:6 / 50.) und der starke Svejda stelle in Überzahl den 4:7 Endstand her (56.).
Nach dem Spiel war Chiefs-Coach Peter Schrills auf der Suche nach Antworten: „Wir waren im ersten Drittel das bessere Team, gehen dann sogar in Führung. Dann kommen diese Strafzeiten, die uns das Genick brechen. Danach geben wir uns auf. Heute haben einfach zu viele Spieler neben sich gestanden.“ Gleichzeitig war sofort wieder Optimismus für das zweite Spiel da: „Zu Hause haben wir den Heimvorteil. Da können wir mit Sicherheit enger am Mann sein als es hier heute der Fall war. Darin liegt unsere Chance, und dann wollen wir in zwei Wochen auch hier auf dem großen Feld eine andere Leistung anbieten.“
Das zweite Spiel der Serie „Best-of-3“ findet am 18.10. um 18 Uhr im „ChiefsGarden“ statt.
Die anderen Partien der 1. Play-Off-Runde im Überblick:
Duisburg Ducks – TV Augsburg, Stand 0:1
HC Köln-West – Bissendorfer Panther, Stand 0:1
TSV Schwabmünchen – SHC Essen, Stand 1:0
Ohne die verletzten Marcel Mörsch und Heiko Schmidt sowie erwartungsgemäß ohne die auf dem Eis aktiven Malte Bergstermann und Marc Höveler traten die Chiefs in Lüdenscheid an. Pascal Patten und Benjamin Meschke gaben ihr Debut für die Chiefs, bei denen Olli Derigs im Tor stand. Die Hausherren konnten in Bestbesetzung auflaufen.
Bereits nach wenigen Sekunden verloren die Chiefs einen weiteren Akteur: Bastian Remer fiel unglücklich auf den Arm und konnte nicht weitermachen. Das auf die Verletzung folgende Bully im Mittelkreis konnten die Chiefs zwar gewinnen, aber keiner der Verteidiger konnte die Kugel in der Rückwärtsbewegung kontrollieren. Lang spritzte dazwischen und brachte die Hausherren nach nur 61 Sekunden in Führung (0:1 / 2. Minute).
Doch die Chiefs spielten ruhig weiter, gewöhnten sich mehr und mehr an die schwierigen Verhältnisse in der Halle, wo quasi jeder Schuss neben das Tor durch die schnelle Bande einen Konter einleitete. Man erarbeitete sich einige Chancen, war vor dem Tor aber noch nicht präzise genug. Lüdenscheids Keeper Doual bot den Chiefs fast nach jedem Schuss die Chance zum Rebound, aber auch hier konnte man zunächst nicht von profitieren.
Ganz schwach war zudem das Überzahlspiel der Chiefs: Zwei solcher Möglichkeiten hatte man in den ersten 20 Minuten, aber wenn das Bully verloren ging oder man die Kugel verloren hatte, schafften es die ballsicheren Gastgeber immer, die Uhr gut herunter zu spielen. Im Spiel vier gegen vier konnte sich das Team von Coach Peter Schrills Vorteile erarbeiten, ließ jedoch die letzte Konsequenz vor dem gegnerischen Tor vermissen. So stand es nach 20 Minuten etwas unglücklich 0:1.
Im zweiten Abschnitt erwischten die Chiefs einen Start nach Maß: Ein Doppelschlag innerhalb von 65 Sekunden ließ die vielen mitgereisten Uedesheimer Fans jubeln: Sebastian Muhs (1:1 / 21.) und Sebastian Klerings (2:1 / 22.) sorgten für ein dem Spielverlauf gerecht werdendes Ergebnis. Unerklärlicher Weise stellten die Uedesheimer danach das Hockeyspielen ein und ließen einen Gegner, den man grade angeknockt hatte, wieder zurück ins Spiel kommen.
Nicht förderlich waren zu diesem Zeitpunkt auch die fünf Strafzeiten, die man sich in den nächsten acht Minuten einfing. Binnen dieser Zeit konnten die nun clever kombinierenden Highlander die Verteidigung der Chiefs in der großen Halle gut ausspielen und vier Treffer markieren. In dieser Phase verhinderte ein starker Olli Derigs auch noch weitere Einschläge in seinem Kasten. In der 39. Minute musste dann ein Highlander auf die Strafbank und Muhs nutze dies noch mal zum Anschluss (3:5).
In den letzten 20 Minuten plätscherte die Partie dann vor sich hin, ohne dass die Chiefs noch mal ein großes Aufbäumen zeigten. Zu viele Spieler fanden an diesem Tag nicht zu ihrer Normalform und die, die den Kampf annahmen, waren einfach platt weil sie weite Wege gegangen waren. Linke traf zum 3:6 (44.), Muhs verkürzte ein letztes Mal (4:6 / 50.) und der starke Svejda stelle in Überzahl den 4:7 Endstand her (56.).
Nach dem Spiel war Chiefs-Coach Peter Schrills auf der Suche nach Antworten: „Wir waren im ersten Drittel das bessere Team, gehen dann sogar in Führung. Dann kommen diese Strafzeiten, die uns das Genick brechen. Danach geben wir uns auf. Heute haben einfach zu viele Spieler neben sich gestanden.“ Gleichzeitig war sofort wieder Optimismus für das zweite Spiel da: „Zu Hause haben wir den Heimvorteil. Da können wir mit Sicherheit enger am Mann sein als es hier heute der Fall war. Darin liegt unsere Chance, und dann wollen wir in zwei Wochen auch hier auf dem großen Feld eine andere Leistung anbieten.“
Das zweite Spiel der Serie „Best-of-3“ findet am 18.10. um 18 Uhr im „ChiefsGarden“ statt.
Die anderen Partien der 1. Play-Off-Runde im Überblick:
Duisburg Ducks – TV Augsburg, Stand 0:1
HC Köln-West – Bissendorfer Panther, Stand 0:1
TSV Schwabmünchen – SHC Essen, Stand 1:0

