Mit zwei Punkten im Gepäck sind Uedesheim Chiefs am späten Sonntagabend von Ihrer Reise nach Süddeutschland zurückgekehrt. Am Samstag verlor man unglücklich mit 6:7 beim TV Augsburg, sonntags siegte das Team von Peter Schrills dafür mit 7:5 bei den Hotdogs in Bräunlingen.
Überraschend musste man am Samstagmorgen die Reise gen Süden ohne Benjamin Handrich antreten. Der Stürmer wollte am Wochenende nicht spielen und wird nun auch in Zukunft nicht mehr für die Chiefs auflaufen. Trotzdem saßen genügend fitte Spieler im Bus, um es mit Augsburg und Bräunlingen aufzunehmen. In beiden Partien konnte Coach Peter Schrills drei Reihen aufbieten.
Beim wichtigen Gastspiel in Augsburg spielten die Chiefs von Beginn an ordentlich. Bedingt durch einige individuelle Fehler und teilweise fragwürdige Regelauslegungen der Schiedsrichter lag man dann zu Beginn des letzten Drittels scheinbar geschlagen mit 1:5 zurück. Den bis dato einzigen Treffer hatte Christoph Clemens in der 23. Minute (1:2) erzielt. Doch dann trug das Spiel der Chiefs endlich Früchte.
Überraschend musste man am Samstagmorgen die Reise gen Süden ohne Benjamin Handrich antreten. Der Stürmer wollte am Wochenende nicht spielen und wird nun auch in Zukunft nicht mehr für die Chiefs auflaufen. Trotzdem saßen genügend fitte Spieler im Bus, um es mit Augsburg und Bräunlingen aufzunehmen. In beiden Partien konnte Coach Peter Schrills drei Reihen aufbieten.
Beim wichtigen Gastspiel in Augsburg spielten die Chiefs von Beginn an ordentlich. Bedingt durch einige individuelle Fehler und teilweise fragwürdige Regelauslegungen der Schiedsrichter lag man dann zu Beginn des letzten Drittels scheinbar geschlagen mit 1:5 zurück. Den bis dato einzigen Treffer hatte Christoph Clemens in der 23. Minute (1:2) erzielt. Doch dann trug das Spiel der Chiefs endlich Früchte.
Im letzten Drittel konnte man das gute Spiel endlich auch in Tore ummünzen. Paddy Komor (42.), Marcel Mörsch (45. und 48.) und Sebastian Muhs (49.) egalisierten die Partie binnen kürzester Zeit, und als Heiko Schmidt in der 53. Minute das 6:5 erzielte, hoffte man, auch die Moral der Gastgeber gebrochen zu haben. Doch es kam anders, und leider auch erneut mit Hilfe der Schiedsrichter. Denn sowohl beim Ausgleichstreffer zum 6:6 (57.) als auch beim Siegtreffer des TVA, der exakt zehn Sekunden vor der Schlusssirene fiel, fühlten sich die Chiefs deutlich benachteiligt. „Beiden Treffern gingen grobe Fouls gegen uns voraus, die nicht gepfiffen wurden“, so Schrills. „Dann waren wir hinten in Unterzahl und haben so das Spiel noch aus der Hand gegeben.“
Schrills weiter: „Insgesamt haben wir gut gespielt, aber dafür können wir uns nichts kaufen. Augsburg war zwar besser als letzte Woche in Düsseldorf, aber im Endeffekt haben wir die Tore zu leicht gefangen und erst zu spät angefangen, selber zu treffen. Die Moral hat gestimmt, wir haben in Unterzahl gut gespielt und sind mit der zwischenzeitlichen Führung auch belohnt worden.“
Den Abend hatten Schrills allerdings die Schiris versaut: „Was da am Ende passiert ist, kann man nicht ändern. Jeder hat gesehen was passiert ist, nur die Schiris nicht. Wir sind das ganze Spiel über benachteiligt worden, am Ende dann ganz krass. Den einen Punkt hätten wir uns mindestens verdient gehabt, und ich denke, damit hätten beide Teams gut leben können.“
Nach einer Nacht in der Fuggerstadt ging die Reise für die Chiefs am Sonntag weiter nach Bräunlingen. Hier war Dave Leverenz erstmals spielberechtigt, seine Sperre aus den letztjährigen Play-Offs ist endlich abgelaufen. Dafür mussten die Chiefs gegen die Hotdogs auf Benni Aumann (musste mit den Junioren ran) und Andreas Fonken (beruflich verhindert) verzichten.
„Klar waren die Kräfte ein wenig weg“, so Schrills, der trotzdem dominante Chiefs sah. Neuzugang Sebastian Leverenz traf zum 1:0 (8.). Die Hotdogs kämpften sich zurück ins Spiel, gingen mit 2:1 in Führung, aber die Chiefs spielten gut und legten noch im zweiten Abschnitt den Grundstein für einen verdienten Auswärtssieg. Sebastian Klerings (24.), Heiko Schmidt (30.), Marcel Mörsch (32.), Sebastian Muhs (36.) und Christoph Clemens (39.) schossen eine beruhigende 6:2 Führung nach dem zweiten Drittel heraus.
Das letzte Drittel war dann vom Kampf geprägt, den die Chiefs auch mit nunmehr 100 Spielminuten in den Knochen noch gut annahmen. Durch einen Doppelschlag kamen die Hausherren zwar nochmal auf 6:4 heran (55. und 57.), viel mehr ließen die Chiefs dann aber nicht zu und Heiko Schmidt machte die Sache mit seinem zweiten Treffer zum 7:4 in der Schlussminute klar. Das 7:5 fiel quasi mit dem Schlusspfiff und war nicht mehr als eine Ergebniskorrektur.
Coach Peter Schrills war nach der Partie zufrieden mit seiner Mannschaft: „Zwei Drittel lang haben wir gut gespielt. Danach haben wir das Ergebnis nur noch verwaltet und es hat gereicht. Das wir verdient gewonnen haben, steht außer Frage.“ Neben der Moral seiner Mannschaft war Schrills auch zufrieden mit dem Einstand seines neuen Stürmers Sebastian Leverenz: „Natürlich hat er noch ein paar Probleme, besonders weil wir jedes Mal auf einem anderen Bodenbelag spielen müssen, aber das wird schon. Er hat am Wochenende gezeigt, welches Potential er hat und ich denke, das wir noch viel Freude an ihm haben werden.“
Nach dem Wochenende stehen die Chiefs mit vier Siegen und zwei Niederlagen auf dem 4. Platz der Bundesliga-Süd. Nur Köln-West ist bisher ungeschlagen, Augsburg und Schwabmünchen sind dagegen noch in Reichweite. Diese vier Teams sollten auch bis zum Ende der Saison die Play-Off-Plätze unter sich ausmachen.
Am Dienstag werden die Chiefs wieder trainieren, danach geht es Schlag auf Schlag weiter: Kommenden Donnerstag (1. Mai / 19 Uhr) reisen die Chiefs nach Duisburg, um dort mit den Ducks um den Einzug in die nächste Pokalrunde zu kämpfen. Am Sonntag (04.05. / 16 Uhr) ist mit dem HC Köln-West der deutsche Meister zu Gast im „ChiefsGarden“.

